Hund stinkt. Was tun bei starkem Fellgeruch?

Fellgeruch – normal oder Grund zur Sorge?

„Das riecht wie ein nasser Hund“

Das Sprichwort haben wir bestimmt alle schonmal gehört, aber woher kommt eigentlich der Gedanke dahinter? Wir kennen alle den Geruch von einem nassen Hund, irgendwie penetrant und muffig.

Aber warum riecht mein Hund für einmal so? Das hat er als er „trocken“ war ja auch nicht. Der Hintergrund ist eigentlich ganz einfach, es gibt aber einige Gründe warum dein Hund riecht. Wir haben das mal zusammen gefasst.

Wasser

Wie schon erwähnt, nasse Hunde riechen einfach. Aber warum? Die Antwort auf diese Frage ist relativ simple, die Fette im Hundefell sind nämlich wasserlöslich.

Wenn dein Bully im Regen steht lösen sich die Fette aus der Hautschicht und dem Fell und „dünsten“ aus, so entsteht der Geruch vom „nassen Hund“. Das ist auch erstmal nichts Ungewöhnliches, da dass jedem Hund passiert. Hält der Geruch allerdings an, wenn das Fell getrocknet ist oder wird schlimmer liegt das vielleicht an folgendem.

 

Hund stinkt - Dogs Supreme

Futter

Wie in unserem Artikel zur Fellpflege bereits erwähnt gibt es mittel und Wege um schönes Fell durch Futter zu erzielen. Wenn deine Französische Bulldogge allerdings müffelt und es nicht am Wasser liegt, solltest du mal ein genaueres Auge auf das Fressen deines Vierbeiners werfen. Auch das Fell an sich bietet einen guten Einblick in die Ernährung eines Vierbeiners und lässt dich wissen, ob ihm vielleicht Mineralien fehlen.

Pflege

Mag komisch klingen, ist aber auch eine Möglichkeit. Ähnlich wie beim Menschen auch produziert der Körper eines Hundes Talg und Fett um die Haut zu schützen, wenn du deinen Hund aber zu regelmäßig badest irritiert, dass die Haut und sie ist anfälliger für Bakterien oder Infektionen, z.B. durch Pilze. Durch regelmäßiges kämmen beugst du Hautirritationen vor und pflegst das Fell deines Hundes enorm, so hat der Geruch keine Chance mehr.

„Guter Gestank“

Die Nase unserer Bullys ist sehr fein und nimmt Gerüche genau wahr, nur manchmal eben die „falschen“. Was für uns total stinken mag, ist für deinen Vierbeiner ein Hammer Duft, das liegt im Wesen der Tiere. Hunde musste sich schon früher „tarnen“ um nicht wie Beute zu riechen oder sich anzupirschen, das geht eben viel besser, wenn man nach Dreck riecht. Wenn du deinen Hund von einem Ausflug im Schlammbad baden möchtest, setzt auf ein Geruchloses Hundeshampoo, Lavendel ist eben eher ein Duft für uns als für Sie.

Hund stinkt - Dogs Supreme

Parasiten

Der unschöne Fall kann natürlich auch ein Parasit sein. Wenn das Fell deines Hundes nicht aufhört zu riechen und der Geruch immer penetranter wird, empfiehlt es sich einen Tierarzt aufzusuchen. Der kann dann nachsehen, ob dein Vierbeiner eine Infektion hat oder einen übel-riechenden Parasiten mit sich rumträgt und dir mit einer passenden Kur weiterhelfen. Abschließend solltest du wissen das jede Französische Bulldogge unterschiedlich ist und auch andere Bedürfnisse hat, das fängt bei der Pflege an. Durch regelmäßiges bürsten, kraulen und streicheln unterstützt du die Blutzirkulation und hilfst deinem Bully enorm, im Zweifelsfall ist ein Gang zum Tierarzt aber immer ratsam, so kannst du auf Nummer sicher gehen.

Was einen guten Tierarzt ausmacht

Was einen guten Tierarzt ausmacht, klaren wir hier

Wenn es um unsere Gesundheit geht, vertrauen wir gerne auf unseren Arzt, aber wie ist das bei unseren Vierbeinern? Woran erkenne ich einen guten Tierarzt?

 

Wir haben hier eine kleine Checkliste, die bei der Auswahl der richtigen Tierarztpraxis helfen kann:

  1. Eine helle, saubere und freundlich wirkende Arztpraxis gibt einem oft direkt ein gutes und sicheres Gefühl. Wichtig ist, dass ihr euch in der Tierpraxis wohl fühlt, denn das kann sich auch auf euren Hund übertragen.
  2. Das Praxisteam ist freundlich, ruhig und wirkt nicht gestresst. Klar, kann es in jeder Tierarztpraxis mal stressig werden, ist das aber ständig der Fall, läuft evtl. etwas schief. Eine zu hektische Atmosphäre ist außerdem nicht besonders gut für euren Hund, erstrecht nicht wenn er krank ist.
  3. Das Personal wechselt nicht ständig. Zufriedene Mitarbeiter bedeutet zufriedene Kunden, auch bei einer Hundepraxis kann man viel vom Personal auf die allgemeinen Zustände der Praxis schließen.
  4. Der Tierarzt sollte sich für jedes Tier ausreichend viel Zeit nehmen und es gründlich untersuchen. Dabei sollte er ruhig und behutsam mit dem Tier umgehen und auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Tieres eingehen.
  5. Der Tierarzt sollte eure Fragen verständlich beantworten und auf Besorgnisse verständnisvoll reagieren.
  6. Einen guten Tierarzt erkennt ihr daran, dass er die Untersuchungen ausführlich erklärt und auf die Medikamente und deren Wirkungen eingeht, damit du den Nutzen der Behandlung verstehst und über eventuelle Nebenwirkungen informiert bist.
  7. Bauchgefühl ist alles, wenn du nicht 100% zufrieden bist, wirst du deinen Vierbeiner auch nur ungern in die Praxis bringen. Scheue dich also nicht davor den Tierarzt nochmal zu wechseln wenn du ein ungutes Gefühl hast.
  8. Eine gute Praxisausstattung, zum Beispiel ein modernes Röntgengerät, sollte in der Tierarztpraxis vorhanden sein, denn so kann der Tierarzt deinen Hund genauer untersuchen, um schneller eine exakte Diagnose stellen zu können.
  9. Der Tierarzt sollte dich über eventuelle Impfungen informieren, auch wenn du nicht direkt danach gefragt hast.
  10. Nicht jeder kann immer erreichbar sein, auch nicht dein Tierarzt. Aber eine entsprechende Vertretung sollte immer vorhanden sein, falls doch mal etwas Dringendes ist und dein Hund Hilfe braucht.
  11. Man lernt nie aus, das gilt auch für Tierärzte. Erkundige dich ob er sich weiterbildet, so erkennst du sein Interesse an seinem Beruf.

Wir hoffen das waren ein paar Hinweise, die euch bei der Suche eines geeigneten Tierarztes weiterhelfen. Aber noch mehr hoffen wir natürlich, dass euer Hund gesund bleibt und ihr die Tierpraxis nicht so oft von Innen seht.

Tierarzt-Suche nach Bundesländern

Tierkliniken und Tierärzte in den verschiedenen Bundesländern und ihren Orten finden Sie hier in einer detaillierten Liste.

 

Meinem Hund Grenzen setzen

„So setzt du Grenzen“

Dein Hund flitzt los und du kannst ihn nicht mehr halten. Kennst du diese Situation bestimmt?

 

Du und dein Hund seit im Park oder im Wald unterwegs und auf einmal ist es da, der Moment den du vermeiden wolltest.

Als Erstes ist es jetzt ganz wichtig ruhig zu bleiben. Mach dir keine Vorwürfe. Es geht vielen Hundehaltern genauso wie dir. Aber es ist wichtig, dass du lernst deinem Vierbeiner zu zeigen, wer der die Hose trägt in eurem Haushalt.

Deinen Hund in jungen Jahren zu erziehen ist um einiges einfacher als, wenn er erwachsen ist. Genau wie ein Mensch wird auch dein Hund im Alter immer sturer.

Nur kein Stress – wir zeigen dir ganz ruhig wie du deinen wilden Bully unter Kontrolle bekommst.

 

  • Als erstes, wie gesagt, Ruhe bewahren, dein Hund muss merken, dass er dich nicht so einfach aus der Ruhe bringen kann.

 

  • Mach ihm klare Ansagen, ruf bloß nicht hektisch nach ihm oder mach zu ruckartige Bewegungen, du bist der Boss.

 

  • Verzichte erstmal auf eine Flexleine – deine Bulldogge muss lernen, wo seine Grenze liegt und die fängt beim Spazieren gehen an, zeig ihm genau auf was geht und was nicht.

 

  • Weiß ihm eine Seite zu, an der er laufen soll und lass ihn nicht wechseln.

 

  • Wenn du stehen bleiben willst, um dich zu unterhalten, bleib stehen. Egal wie sehr dein Hund zieht, du gibst das Kommando an.

 

  • Wenn er versucht auszureißen, geh zu ihm in die Hocke und lass ihn runterfahren, schenk ihm nicht übermäßig viel Aufmerksamkeit.

 

  • Wenn er wieder ruhiger wird, Versuch erneut mit ihm zu laufen und wiederhole die genannten Schritte, wenn er wieder aufmüpfig wird.

 

Setzt ihm Grenzen, ein klares „Nein“ muss reichen um ihn zu stoppen. Zu viele Kommandos überfordern ihn nur und setzten keine Struktur.

Dem Hund Grenzen setzen | Hunde verstehen

 

Welpen Erziehung

So erziehe ich meinen Welpen

Für Welpen gilt wie für Kinder, die richtige Erziehung macht’s.

 

Dementsprechend ist es wichtig, zu erwähnen das nicht jeder Hund gleich ist. Genauso wenig wie jeder Mensch und nicht für alle das gleiche Konzept funktioniert. Das ist auch gut so. Mit unserem „Erziehungsplan“ lernt ihr die wichtigsten Grundregeln und könnt diese individuell auf euren Vierbeiner abstimmen, also legen wir los.

Es gibt ein paar Grundkommandos, die jeder Hund beherrschen sollte, um ein Teil der Gesellschaft zu sein. Diese Kommandos sind – Sitz, Platz, Hier, Aus, Fuß.

Wie ihr die Kommandos nennt, ist schlussendlich egal. Es ist nur wichtig, bei der Namensgebung eine Routine beizubehalten. Dein Hund wird eher auf den Laut hören, nicht primär auf das Wort. Das Kommando sollte von einer Handbewegung begleitet werden. So unterstreichst du das Wort visuell und dein Hund versteht dich wortlos.

Übung macht bekanntlich den Meister.

Auch bei der Erziehung deines Welpen. Noch wichtiger ist der Spaß an der Sache. Wenn dein Vierbeiner keinen Spaß an der Sache hat, wird er kaum lernwillig sein, sondern sich stur stellen oder taub. Also, gestalte das Training spielerisch und lass genug Raum zum toben und spielen, so hast du ihn an der Angel(Leine). Das Training gestaltest du am besten Anhand deiner Möglichkeiten. Versuch nicht etwas in deinen Alltag zu zwängen, dass schwer einzuhalten ist. Du arbeitest bis spät abends? Leg das Training auf den morgen oder nach der Arbeit.

Good Things take time.

Auch für deinen Hund. Lernen tun sie alle, nur manche schneller als andere. Lass dir deswegen kein graues Haar wachsen, sollte dein Welpe etwas länger braucht. Wenn du einen Orientierungspunkt willst, ist ein guter Richtwert, ein Kommando in der Woche bei regelmäßigem Training. Lass genug Raum für Pausen und überanstrenge deinen Welpen nicht, kleine Hunde brauchen große Verschnaufpausen.

Wir sind nicht käuflich, unsere Hunde zum Teil leider schon. Leckerbissen zum Training können ungemein helfen, es sollte aber auch ohne funktionieren. Unsere Vierbeiner lernen, dass sie was Feines bekommen, wenn sie sich setzten. Starte am besten mit Leckerlis und reduziere diese mit der Zeit. So bleibt es weiterhin was Besonderes, wenn dein Welpe etwas richtig gemacht hat.

Wie schon zu Anfang gesagt kannst du diesen Plan deinem Leben und vor allem deinem Vierbeiner anpassen. Erzwinge nichts was noch nicht geht und hab Geduld. Aller Anfang ist schwer, mit genug Zeit und Liebe wird alles gut.

So verändert sich das Leben mit einem Hund

So verändert sich dein Leben mit einem Hund

Große Ereignisse verändern das Leben. Auch durch die Anschaffung eines Hundes. Aber was genau sich verändert erklären wir euch im Folgenden.

Du wirst Hundemama oder -Papa

Einen Hund zu erziehen ist mindestens genauso zeitintensiv wie die Kindererziehung, und somit auch eine große Verantwortung. Du musst dein Hund mehrmals täglich füttern, mit ihm spielen, Arzttermine ausmachen und im bestenfalls zur Welpenschule.

Du lernst Verantwortungsbewusstsein

Wer einen Hund hat, der muss sich mit Themen wie Hundesteuer, Versicherungen oder auch Tierarztkosten auseinandersetzen. Der Umgang mit diesen Formalitäten bedarf eines hohen Maßes an Verantwortung – Die du mit der Anschaffung deines Vierbeiners automatisch übernommen.

Du lebst gesünder

Klingt erstmal komisch, ist aber so. Soviel Zeit an der frischen Luft tut nicht nur deinem Hund gut, auch du wirst gesundheitlich davon profitieren.

Du wirst strukturierter

Wie du deine Work/Life/Sleep/Dog-Balance unter einen Hut bekommst, sollte ab jetzt gut durchdacht sein. Im Zeitmanagement werden Hundehalter große Spezialisten, denn schon in der Frühe möchte der Vierbeiner raus und Spaß haben und nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf Sonntage oder Feiertage.

Du wirst ausgeglichener

Ein Hund ist mehr als nur ein Haustier – Er ist Familie. Er kann dein seelisches Wohlbefinden fördern und freut sich jeden Tag aufs neue, wenn du von der Arbeit kommst. Bedingungslose liebe eben.

Du hast einen treuen Partner an deiner Seite

Ein Hund ist wie ein bester Freund – er ist stets an deiner Seite und ist immer für dich da. Er hat immer ein offenes Ohr und würde dich nie verlassen. Hund Liebe ist bedingungslos. „No matter what“

Du schließt schnell neue Kontakte.

Ein Hund ist definitiv ein Flirt -faktor. Vor allem in Parks oder Hundewiesen. Mit gleichgesinnten kommt man schnell Gespräch und knüpft neue Kontakte.

Gesprächsthema #1 der Hund

Mit Hunden verhält es sich in etwa wie mit Geschichten über Kinder: Da gibt es immer etwas Lustiges zu erzählen.

Was kannst du von deinem Hund lernen?

Was kannst du von deinem Hund lernen?

Hunde sind für uns viel mehr als nur ein stylisches Accessoire oder ein Partner zum Kuscheln! Sie gehören für uns zur Familie! Wir finden es ebenfalls wichtig, sich immer vor Augen zu führen, dass nicht nur wir als Lehrer für unsere Hunde fungieren, sondern wir auch jede Menge von unseren Fellnasen lernen!

Geduld

Vor allem in der Anfangszeit stellen Welpen, unsere Nerven so richtig auf Probe! Hier ist viel Geduld und Disziplin gefragt. „Wusa“ Der Umgang mit diesen zum Teil stressigen Situationen, können eine lehrhafte Lektion für das ganze Leben sein. Wovon wir durchaus profitieren können.

Empathie und Verständnis

Wir als Menschen, lernen die Körpersprache und Signale unsere Vierbeiner zu verstehen. Wir entwickeln eine starke Bindung und werden ein Team! Wir lernen mit verschiedenste Situationen umzugehen, auch wenn es mal nicht alles so rund läuft.

Souveränität und Führungsfähigkeit

In dem Training mit unseren Hunden müssen wir als Mensch ständig selbstsicher auftreten und dem Hund das Gefühl vermitteln, dass wir hier der Boss sind! Man muss cool bleiben und mit Ruhe Grenzen setzten und auf das Einhalten der Regeln achten. Die Art, mit der man hier anführen muss, können wir auch im Leben und Job hervorragend einsetzten!

Verzeihen

Die Lieblingsschuhe zerkaut, das Arbeitszeugnis zerfleddert… Alltagssituationen, mit den man konfrontiert wird. Aber dann kommt der Hund, schaut dich mit den großen Augen an und zack – alles ist vergessen! Oder auch draußen bei der Gassi runde – das eingeübte funktioniert auf einmal doch nicht mehr. Punkt 1 – Geduld und dann – verzeihen. Wenn wir als Menschen diese Qualität auf unser Leben übernehmen können werden wir bessere Menschen!

Das Vergessen von Problemen und negativen Gedanken

Hund schnappen, Leine mitnehmen und ab in die Natur. Einfach mal durchatmen! Im Unterbewusstsein hilft dein Hund dir dabei abzuschalten und die kleinen Dinge im Leben zu Lieben zu genießen! Auch eine sehr wertvolle Eigenschaft fürs Leben.

Intuition und Selbstvertrauen

Niemand kennt dein Hund so wie du den kennst. Du kannst alles deuten – der Blick, der Gang, ob die Farbe des Geschäfts stimmt, in welche Stimmung dein Hund ist… Du bist verantwortlich für ein Wesen und lernst aber dabei immer auf dein Bauchgefühl zu hören! Mit dieser Charaktereigenschaft kommst du im Leben wahnsinnig weit!

Es gibt auch noch viel mehr was wir von unseren haarigen Freunden lernen können! Und eine Sache dürfen wir nie vergessen: time is precious. Wir sollten jede Minute mit unsern Vierbeinern genießen!

Leinenführigkeitstraining

Leinenführigkeit üben

Ziehen, Bellen, Stehenbleiben, Anspringen… Alles Albträume von Hundehalter, wenn es um die Frage mit dem Gassigehen geht! Schon mal direkt am Anfang mal Klartext – wenn der Hund nicht an der Leine laufen kann, ist das Problem am oberen Ende der Leine!

 

Wie soll ein Hund wissen wie er es gut machen soll, wenn er grundsätzlich das nicht gelernt hat?

Der Traum – Mensch und Hund laufen entspannt nebeneinander, die Leine ist locker in der Hand und man kann wunderbar ruhig zusammen die Welt erkunden!

Schritt 1: Von einer gute Leinenführigkeit ist es den Hund erstmal zu verstehen. Für den Hund ist Gassi gehen (in der Regel) nicht nur schnell raus und Geschäfte verrichten, sondern eine Art Zeitung lesen oder Nachrichten schauen: Er kann die Welt erkunden, Marken von anderen Artgenossen „lesen“ und eben kurz seine Hood abchecken. Man sollte also nicht jedes Schnuppern unterbinden, sondern sich viel mehr für den Hund interessant machen, und sicherstellen, dass sich der Hund an einem orientiert. Dabei sollte man als Mensch stets „Anwesend“ sein – sprich Handy bitte in der Jackentasche lassen, denn sobald der Hund merkt (und das geht sehr schnell), dass du nicht mehr aktiv dabei bist, übernimmt er die Führung! Gassigehen sollte für Hund&Mensch eine tolle Beschäftigung sein, wo man sich besser kennen und lieben lernt!

In der Welpen-zeit kann man prima die Leine auch Zuhause einsetzten, damit eine gute Verknüpfung für den Hund da ist. Geschirr/Halsband ran, Leine anknipsen und los gehts im Wohnzimmer – spielen, kuscheln, Leckerlis geben… Alles tun, damit der Hund sich denkt „Huch, das ist ja ganz schön cool, wenn ich das Ding dran habe!“ Draußen immer erstmal schauen, dass der Hund seine „Geschäfte“ verrichten kann, bevor man richtig mit dem Training anfängt, sonst kann er sich nicht voll und ganz auf die Aufgaben konzentrieren. An sich ist es auch völlig ok, wenn der Hund mal vor einem läuft oder auch mal selbst entscheidet, wo er hin möchte. Genau so muss es aber für den Hund okay sein, dass du der Chef bist und du die Entscheidungen die meiste Zeit triffst. Dies kann man auch super mit unterschiedlichen Geschirre und Halsbänder erreichen – z.B. Halsband heißt „Wir zusammen, ich führe dich, ich habe dich!“ und Geschirr „Heute ist dein Tag, geh schnüffeln, mach dein Ding!“

Ein paar Tipps von uns wie man es erreichen kann, dass das Gassi gehen zu ein Spaß für Zwei- und Vierbeiner wird:

  1. Anleinen soll schön sein! Egal ob draußen oder noch Zuhause, Leine dein Hund an und lobe ihn, streichel ihn oder gib ihm ein Leckerchen. Es soll „cool“ sein, dass er an der Leine ist.
  2. Sei entspannt und souverän! Hunde können unsere Stimmungen wie ein offenes Buch lesen. Halte die Leine fest in der Hand, nah am Körper. Mach selbstbewusste große Schritte. Hab dein Blick fest vor dir. Du führst gerade das Rudel an!
  3. Wenn dein Hund dich überholt – wechsel die Laufrichtung oder die Straßenseite. Dein Hund wird sehr schnell merken, dass er dich im Blick haben muss, um dir zu folgen. Will dein Hund dich irgendwo hinziehen – bleib abrupt stehen.
  4. Es wird Tage geben, wo es nicht so gut laufen wird. Das ist okay. Du musst das akzeptieren. Beim Training könnt ihr euch gerne pausen gönnen! Auf eine Bank setzten und schmusen, oder miteinander spielen und rum blöden! Je schöner der Spaziergang, desto mehr Bock habt ihr beide eure Zeit zusammen-verbringen!

Dampfreiniger

Erfahrungsbericht Dampfreiniger 

Matschige Pfotenabdrücke, Essensreste auf dem Boden, Sabber-Flecken überall… Wir sind uns sicher, dass ihr genau so gerne eine saubere Wohnung bzw. Haus habt wie wir! Deswegen wollen wir euch heute ein Must-have für jeden Haushalt zeigen!

 

Das ist keine Kooperation, keine Werbung oder sowas, bloß eine reine Herzens-Empfehlung!

Es geht um Dampfreiniger! Nicht nur entfernt er ziemlich easy alle möglichen Flecken von Boden (ja, auch mal der Schluck Kaffee, der morgens daneben ging), sondern gewinnt er auch in Punkte Desinfektion! Wenn es um das Thema Giardien oder Flöhe geht ist ja Hygiene das absolute A&O! Mit einem Dampfreiniger braucht ihr keine teureren Chemikalien die für die Familie und die Tiere gefährlich sind, sondern könnt ganz problemlos mit dem Reiniger alle Oberflächen säubern. Die Handhabung ist auch mega einfach und man braucht keine Plastikflaschen mit Putzmittel – man tut auch etwas Gutes für die Umwelt! Man hat nämlich zu dem Dampfreiniger abnehmbare Lappen, die man einfach in der Waschmaschine mitwaschen kann. Der Kanister wird mit Wasser gefüllt, Stecker in die Steckdose und los gehts!

Ein Dampfreiniger ist auch für alle Menschen, die das Wischen eher nicht mögen auch eine absolute Hilfe!

Wie gesagt – keine Kooperation, keine Werbung! Aber, mit dem hier konnten wir persönlich tolle Erfahrungen machen!

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Flex-Leine top oder flop

Flex-Leine: Ja oder Nein

Hier erklären wir Vor- und Nachteile einer Flexi-Leine

 

Die Flexi-Leinen versprechen viel Freiheit und Komfort für Hund und Halter. Sie bestehen aus Gurt oder Seil, was am Geschirr oder Halsband des Hundes befestigt wird und ein Kunststoffgehäuse mit Griff. In das Gehäuse bewirkt eine Spule über eine Feder den Zug und das Aufwickeln des Seils bzw. Gurtes. Dazu hat man am Gehäuse einen Stopp-Knopf, womit der Halter das Ausziehen der Leine stoppen kann und die Leine auf eine bestimmte Länge einstellen kann.

Die Meinungen über die Flexi-Leinen sind super unterschiedlich, aber in der Regel ist es eine von zwei extremen. Entweder „Ist doch toll. Mein Hund hat mehr Bewegungsfreiheit, obwohl er nicht ohne Leine laufen kann.“ oder „Um Himmelswillen – die Leinenführigkeit ist schneller dahin wie ich schauen kann und es versaut mir die gesamte Erziehung!“

Der größte Nachteil bei der Flexi Leine ist, dass der Hund lernt, dass er mit an der Leine Ziehen vorankommt. Das möchte man als Halter natürlich nicht haben! Auch wenn der Hund nicht von Mensch belohnt wird für das ziehen, belohnt er sich selbst – durch schnüffeln, fressen auf der Straße finden oder markieren. Wenn man Leinenführigkeit trainiert und übt, weiß man, dass man den Hund beibringen muss, das Ziehen absolut nichts bringt. Da ist die Flexi also leider kontraproduktiv.

Ganz ungefährlich ist die Leine auch nicht. Der Gurt kann Brand- oder Schürfwunden verursachen und das verheddern kann wirklich schlimm ausgehen, wenn sich die Leine um das Bein unser Vierbeiner gebunden hat! Der Stopp Knopf, der die einzige Form von Kontrolle ist, die der Besitzer mit dieser Leine hat, gibt es einen sehr abrupten Zug, der vor allem in Verbindung mit Halsband für den Hund echt schmerzhaft sein kann! Dazu kann es passieren, dass das Kunststoffgehäuse einem aus der Hand rutscht, der Hund sich erschreckt und vor lauter Schock wegrennt.

Für uns persönlich ist der größte Nachteil an der Flexi-Leine, dass man kaum bis gar kein Kontakt mit sein Hund hat. Dadurch, dass der Hund ziehen kann, um vorwärtszukommen, braucht er sich nicht mehr an dir orientieren und fragt nicht, ab ob das, was er macht, gerade in Ordnung ist.

Es gibt sicherlich auch Vorteile an der Flexi, z.B. Während der Läufigkeit, damit der Radius des Hundes etwas größer ist, oder wenn der Hund alt ist und sich gerne einfach etwas freier bewegen möchte. Das darf auch im Endeffekt jeder für sich entscheiden.

Noch ein Tipp zum Schluss – viele Haftpflichtversicherungen sichern keine Schadensdeckung bei Ausziehleinen zu.

 

Social Walk

Was bedeutet „Social Walk“

Was wie eine große Sache klingt, ist schlichtweg ein, lern orientierter Spaziergang mit in der Regel bis zu 4 oder 5 andere Hunde und Hundehalter.

 

Das Ziel dahinter ist, dass die Hunde sich daran gewöhnen, auch mit der Ablenkung eines anderen Hundes, normal an der Leine zu bewegen und sich auch weiterhin am Herrchen (oder Frauchen) zu orientieren.

Diese Spaziergangmethode ist vor allem für Hunde gut die:

  1. Probleme im Umgang mit Menschen/Artgenossen haben
  2. An der Leine öfters schlechte Begegnungen habe bzw. aggressiv sind
  3. Beim Anblick eines anderen Artgenossen nur noch an Spiel&Spaß denken und sich nicht mehr unter Kontrolle kriegen

Grundsätzlich bleiben die Hunde bei einen Social Walk durchgehend an der Leine und es wird auf Abstand und Freiraum geachtet. Kontakt und Interaktion zwischen den Hunden spielt bei dem Treffen keine Rolle, da es primär darum geht, dass die Hunde es lernen in der Gesellschaft andere Hunde sich zu entspannen und in Harmonie zu Koexistieren. Wichtig ist, dass man bewusst seine „Trainingspartner“ auswählt. z.B. Wäre ein wilder Welpe und ein wilder Rüde jetzt nicht die beste Mischung, da beide Hunde nur ans Spielen denken und sich je nach Wesen und Charakter dann überhaupt nicht mehr konzentrieren können. Ebenso sollte man in der Lage sein, sich als Mensch zu erlauben einen Schritt währenddessen sich „raus zu nehmen“ um zu schauen, wie der eigene Hund ist. Achte auf die Körpersprache, wie viel Kontakt dein Hund sucht und was für Beschwichtigungssignale dir dein Hund gibt.

Zum Verständnis – ein Social Walk ist für uns, Hundehalter, alles andere als sozial. Man sollte sich auch im Klaren sein – so ein Walk ist für den Hund-Mensch-Teams nicht ein Zuckerschlecken.

Wenn du an so ein Walk teilnehmen willst, kontrolliere regelmäßig, ob du und dein Hund noch wachsam bei der Sache dabei seid. Wenn nicht – kein Problem, alles braucht seine Übung! Spaziergang abbrechen und an einen anderen Tag weitermachen! Und dran denken – Wasser&Leckerlis dürfen bei keinen Gassirunden fehlen, nicht mal bei dem Social Walk!