Hund stinkt. Was tun bei starkem Fellgeruch?

Fellgeruch – normal oder Grund zur Sorge?

„Das riecht wie ein nasser Hund“

Das Sprichwort haben wir bestimmt alle schonmal gehört, aber woher kommt eigentlich der Gedanke dahinter? Wir kennen alle den Geruch von einem nassen Hund, irgendwie penetrant und muffig.

Aber warum riecht mein Hund für einmal so? Das hat er als er „trocken“ war ja auch nicht. Der Hintergrund ist eigentlich ganz einfach, es gibt aber einige Gründe warum dein Hund riecht. Wir haben das mal zusammen gefasst.

Wasser

Wie schon erwähnt, nasse Hunde riechen einfach. Aber warum? Die Antwort auf diese Frage ist relativ simple, die Fette im Hundefell sind nämlich wasserlöslich.

Wenn dein Bully im Regen steht lösen sich die Fette aus der Hautschicht und dem Fell und „dünsten“ aus, so entsteht der Geruch vom „nassen Hund“. Das ist auch erstmal nichts Ungewöhnliches, da dass jedem Hund passiert. Hält der Geruch allerdings an, wenn das Fell getrocknet ist oder wird schlimmer liegt das vielleicht an folgendem.

 

Hund stinkt - Dogs Supreme

Futter

Wie in unserem Artikel zur Fellpflege bereits erwähnt gibt es mittel und Wege um schönes Fell durch Futter zu erzielen. Wenn deine Französische Bulldogge allerdings müffelt und es nicht am Wasser liegt, solltest du mal ein genaueres Auge auf das Fressen deines Vierbeiners werfen. Auch das Fell an sich bietet einen guten Einblick in die Ernährung eines Vierbeiners und lässt dich wissen, ob ihm vielleicht Mineralien fehlen.

Pflege

Mag komisch klingen, ist aber auch eine Möglichkeit. Ähnlich wie beim Menschen auch produziert der Körper eines Hundes Talg und Fett um die Haut zu schützen, wenn du deinen Hund aber zu regelmäßig badest irritiert, dass die Haut und sie ist anfälliger für Bakterien oder Infektionen, z.B. durch Pilze. Durch regelmäßiges kämmen beugst du Hautirritationen vor und pflegst das Fell deines Hundes enorm, so hat der Geruch keine Chance mehr.

„Guter Gestank“

Die Nase unserer Bullys ist sehr fein und nimmt Gerüche genau wahr, nur manchmal eben die „falschen“. Was für uns total stinken mag, ist für deinen Vierbeiner ein Hammer Duft, das liegt im Wesen der Tiere. Hunde musste sich schon früher „tarnen“ um nicht wie Beute zu riechen oder sich anzupirschen, das geht eben viel besser, wenn man nach Dreck riecht. Wenn du deinen Hund von einem Ausflug im Schlammbad baden möchtest, setzt auf ein Geruchloses Hundeshampoo, Lavendel ist eben eher ein Duft für uns als für Sie.

Hund stinkt - Dogs Supreme

Parasiten

Der unschöne Fall kann natürlich auch ein Parasit sein. Wenn das Fell deines Hundes nicht aufhört zu riechen und der Geruch immer penetranter wird, empfiehlt es sich einen Tierarzt aufzusuchen. Der kann dann nachsehen, ob dein Vierbeiner eine Infektion hat oder einen übel-riechenden Parasiten mit sich rumträgt und dir mit einer passenden Kur weiterhelfen. Abschließend solltest du wissen das jede Französische Bulldogge unterschiedlich ist und auch andere Bedürfnisse hat, das fängt bei der Pflege an. Durch regelmäßiges bürsten, kraulen und streicheln unterstützt du die Blutzirkulation und hilfst deinem Bully enorm, im Zweifelsfall ist ein Gang zum Tierarzt aber immer ratsam, so kannst du auf Nummer sicher gehen.

Was einen guten Tierarzt ausmacht

Was einen guten Tierarzt ausmacht, klaren wir hier

Wenn es um unsere Gesundheit geht, vertrauen wir gerne auf unseren Arzt, aber wie ist das bei unseren Vierbeinern? Woran erkenne ich einen guten Tierarzt?

 

Wir haben hier eine kleine Checkliste, die bei der Auswahl der richtigen Tierarztpraxis helfen kann:

  1. Eine helle, saubere und freundlich wirkende Arztpraxis gibt einem oft direkt ein gutes und sicheres Gefühl. Wichtig ist, dass ihr euch in der Tierpraxis wohl fühlt, denn das kann sich auch auf euren Hund übertragen.
  2. Das Praxisteam ist freundlich, ruhig und wirkt nicht gestresst. Klar, kann es in jeder Tierarztpraxis mal stressig werden, ist das aber ständig der Fall, läuft evtl. etwas schief. Eine zu hektische Atmosphäre ist außerdem nicht besonders gut für euren Hund, erstrecht nicht wenn er krank ist.
  3. Das Personal wechselt nicht ständig. Zufriedene Mitarbeiter bedeutet zufriedene Kunden, auch bei einer Hundepraxis kann man viel vom Personal auf die allgemeinen Zustände der Praxis schließen.
  4. Der Tierarzt sollte sich für jedes Tier ausreichend viel Zeit nehmen und es gründlich untersuchen. Dabei sollte er ruhig und behutsam mit dem Tier umgehen und auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Tieres eingehen.
  5. Der Tierarzt sollte eure Fragen verständlich beantworten und auf Besorgnisse verständnisvoll reagieren.
  6. Einen guten Tierarzt erkennt ihr daran, dass er die Untersuchungen ausführlich erklärt und auf die Medikamente und deren Wirkungen eingeht, damit du den Nutzen der Behandlung verstehst und über eventuelle Nebenwirkungen informiert bist.
  7. Bauchgefühl ist alles, wenn du nicht 100% zufrieden bist, wirst du deinen Vierbeiner auch nur ungern in die Praxis bringen. Scheue dich also nicht davor den Tierarzt nochmal zu wechseln wenn du ein ungutes Gefühl hast.
  8. Eine gute Praxisausstattung, zum Beispiel ein modernes Röntgengerät, sollte in der Tierarztpraxis vorhanden sein, denn so kann der Tierarzt deinen Hund genauer untersuchen, um schneller eine exakte Diagnose stellen zu können.
  9. Der Tierarzt sollte dich über eventuelle Impfungen informieren, auch wenn du nicht direkt danach gefragt hast.
  10. Nicht jeder kann immer erreichbar sein, auch nicht dein Tierarzt. Aber eine entsprechende Vertretung sollte immer vorhanden sein, falls doch mal etwas Dringendes ist und dein Hund Hilfe braucht.
  11. Man lernt nie aus, das gilt auch für Tierärzte. Erkundige dich ob er sich weiterbildet, so erkennst du sein Interesse an seinem Beruf.

Wir hoffen das waren ein paar Hinweise, die euch bei der Suche eines geeigneten Tierarztes weiterhelfen. Aber noch mehr hoffen wir natürlich, dass euer Hund gesund bleibt und ihr die Tierpraxis nicht so oft von Innen seht.

Tierarzt-Suche nach Bundesländern

Tierkliniken und Tierärzte in den verschiedenen Bundesländern und ihren Orten finden Sie hier in einer detaillierten Liste.

 

Welpen Erziehung

So erziehe ich meinen Welpen

Für Welpen gilt wie für Kinder, die richtige Erziehung macht’s.

 

Dementsprechend ist es wichtig, zu erwähnen das nicht jeder Hund gleich ist. Genauso wenig wie jeder Mensch und nicht für alle das gleiche Konzept funktioniert. Das ist auch gut so. Mit unserem „Erziehungsplan“ lernt ihr die wichtigsten Grundregeln und könnt diese individuell auf euren Vierbeiner abstimmen, also legen wir los.

Es gibt ein paar Grundkommandos, die jeder Hund beherrschen sollte, um ein Teil der Gesellschaft zu sein. Diese Kommandos sind – Sitz, Platz, Hier, Aus, Fuß.

Wie ihr die Kommandos nennt, ist schlussendlich egal. Es ist nur wichtig, bei der Namensgebung eine Routine beizubehalten. Dein Hund wird eher auf den Laut hören, nicht primär auf das Wort. Das Kommando sollte von einer Handbewegung begleitet werden. So unterstreichst du das Wort visuell und dein Hund versteht dich wortlos.

Übung macht bekanntlich den Meister.

Auch bei der Erziehung deines Welpen. Noch wichtiger ist der Spaß an der Sache. Wenn dein Vierbeiner keinen Spaß an der Sache hat, wird er kaum lernwillig sein, sondern sich stur stellen oder taub. Also, gestalte das Training spielerisch und lass genug Raum zum toben und spielen, so hast du ihn an der Angel(Leine). Das Training gestaltest du am besten Anhand deiner Möglichkeiten. Versuch nicht etwas in deinen Alltag zu zwängen, dass schwer einzuhalten ist. Du arbeitest bis spät abends? Leg das Training auf den morgen oder nach der Arbeit.

Good Things take time.

Auch für deinen Hund. Lernen tun sie alle, nur manche schneller als andere. Lass dir deswegen kein graues Haar wachsen, sollte dein Welpe etwas länger braucht. Wenn du einen Orientierungspunkt willst, ist ein guter Richtwert, ein Kommando in der Woche bei regelmäßigem Training. Lass genug Raum für Pausen und überanstrenge deinen Welpen nicht, kleine Hunde brauchen große Verschnaufpausen.

Wir sind nicht käuflich, unsere Hunde zum Teil leider schon. Leckerbissen zum Training können ungemein helfen, es sollte aber auch ohne funktionieren. Unsere Vierbeiner lernen, dass sie was Feines bekommen, wenn sie sich setzten. Starte am besten mit Leckerlis und reduziere diese mit der Zeit. So bleibt es weiterhin was Besonderes, wenn dein Welpe etwas richtig gemacht hat.

Wie schon zu Anfang gesagt kannst du diesen Plan deinem Leben und vor allem deinem Vierbeiner anpassen. Erzwinge nichts was noch nicht geht und hab Geduld. Aller Anfang ist schwer, mit genug Zeit und Liebe wird alles gut.

Leinenführigkeitstraining

Leinenführigkeit üben

Ziehen, Bellen, Stehenbleiben, Anspringen… Alles Albträume von Hundehalter, wenn es um die Frage mit dem Gassigehen geht! Schon mal direkt am Anfang mal Klartext – wenn der Hund nicht an der Leine laufen kann, ist das Problem am oberen Ende der Leine!

 

Wie soll ein Hund wissen wie er es gut machen soll, wenn er grundsätzlich das nicht gelernt hat?

Der Traum – Mensch und Hund laufen entspannt nebeneinander, die Leine ist locker in der Hand und man kann wunderbar ruhig zusammen die Welt erkunden!

Schritt 1: Von einer gute Leinenführigkeit ist es den Hund erstmal zu verstehen. Für den Hund ist Gassi gehen (in der Regel) nicht nur schnell raus und Geschäfte verrichten, sondern eine Art Zeitung lesen oder Nachrichten schauen: Er kann die Welt erkunden, Marken von anderen Artgenossen „lesen“ und eben kurz seine Hood abchecken. Man sollte also nicht jedes Schnuppern unterbinden, sondern sich viel mehr für den Hund interessant machen, und sicherstellen, dass sich der Hund an einem orientiert. Dabei sollte man als Mensch stets „Anwesend“ sein – sprich Handy bitte in der Jackentasche lassen, denn sobald der Hund merkt (und das geht sehr schnell), dass du nicht mehr aktiv dabei bist, übernimmt er die Führung! Gassigehen sollte für Hund&Mensch eine tolle Beschäftigung sein, wo man sich besser kennen und lieben lernt!

In der Welpen-zeit kann man prima die Leine auch Zuhause einsetzten, damit eine gute Verknüpfung für den Hund da ist. Geschirr/Halsband ran, Leine anknipsen und los gehts im Wohnzimmer – spielen, kuscheln, Leckerlis geben… Alles tun, damit der Hund sich denkt „Huch, das ist ja ganz schön cool, wenn ich das Ding dran habe!“ Draußen immer erstmal schauen, dass der Hund seine „Geschäfte“ verrichten kann, bevor man richtig mit dem Training anfängt, sonst kann er sich nicht voll und ganz auf die Aufgaben konzentrieren. An sich ist es auch völlig ok, wenn der Hund mal vor einem läuft oder auch mal selbst entscheidet, wo er hin möchte. Genau so muss es aber für den Hund okay sein, dass du der Chef bist und du die Entscheidungen die meiste Zeit triffst. Dies kann man auch super mit unterschiedlichen Geschirre und Halsbänder erreichen – z.B. Halsband heißt „Wir zusammen, ich führe dich, ich habe dich!“ und Geschirr „Heute ist dein Tag, geh schnüffeln, mach dein Ding!“

Ein paar Tipps von uns wie man es erreichen kann, dass das Gassi gehen zu ein Spaß für Zwei- und Vierbeiner wird:

  1. Anleinen soll schön sein! Egal ob draußen oder noch Zuhause, Leine dein Hund an und lobe ihn, streichel ihn oder gib ihm ein Leckerchen. Es soll „cool“ sein, dass er an der Leine ist.
  2. Sei entspannt und souverän! Hunde können unsere Stimmungen wie ein offenes Buch lesen. Halte die Leine fest in der Hand, nah am Körper. Mach selbstbewusste große Schritte. Hab dein Blick fest vor dir. Du führst gerade das Rudel an!
  3. Wenn dein Hund dich überholt – wechsel die Laufrichtung oder die Straßenseite. Dein Hund wird sehr schnell merken, dass er dich im Blick haben muss, um dir zu folgen. Will dein Hund dich irgendwo hinziehen – bleib abrupt stehen.
  4. Es wird Tage geben, wo es nicht so gut laufen wird. Das ist okay. Du musst das akzeptieren. Beim Training könnt ihr euch gerne pausen gönnen! Auf eine Bank setzten und schmusen, oder miteinander spielen und rum blöden! Je schöner der Spaziergang, desto mehr Bock habt ihr beide eure Zeit zusammen-verbringen!

Social Walk

Was bedeutet „Social Walk“

Was wie eine große Sache klingt, ist schlichtweg ein, lern orientierter Spaziergang mit in der Regel bis zu 4 oder 5 andere Hunde und Hundehalter.

 

Das Ziel dahinter ist, dass die Hunde sich daran gewöhnen, auch mit der Ablenkung eines anderen Hundes, normal an der Leine zu bewegen und sich auch weiterhin am Herrchen (oder Frauchen) zu orientieren.

Diese Spaziergangmethode ist vor allem für Hunde gut die:

  1. Probleme im Umgang mit Menschen/Artgenossen haben
  2. An der Leine öfters schlechte Begegnungen habe bzw. aggressiv sind
  3. Beim Anblick eines anderen Artgenossen nur noch an Spiel&Spaß denken und sich nicht mehr unter Kontrolle kriegen

Grundsätzlich bleiben die Hunde bei einen Social Walk durchgehend an der Leine und es wird auf Abstand und Freiraum geachtet. Kontakt und Interaktion zwischen den Hunden spielt bei dem Treffen keine Rolle, da es primär darum geht, dass die Hunde es lernen in der Gesellschaft andere Hunde sich zu entspannen und in Harmonie zu Koexistieren. Wichtig ist, dass man bewusst seine „Trainingspartner“ auswählt. z.B. Wäre ein wilder Welpe und ein wilder Rüde jetzt nicht die beste Mischung, da beide Hunde nur ans Spielen denken und sich je nach Wesen und Charakter dann überhaupt nicht mehr konzentrieren können. Ebenso sollte man in der Lage sein, sich als Mensch zu erlauben einen Schritt währenddessen sich „raus zu nehmen“ um zu schauen, wie der eigene Hund ist. Achte auf die Körpersprache, wie viel Kontakt dein Hund sucht und was für Beschwichtigungssignale dir dein Hund gibt.

Zum Verständnis – ein Social Walk ist für uns, Hundehalter, alles andere als sozial. Man sollte sich auch im Klaren sein – so ein Walk ist für den Hund-Mensch-Teams nicht ein Zuckerschlecken.

Wenn du an so ein Walk teilnehmen willst, kontrolliere regelmäßig, ob du und dein Hund noch wachsam bei der Sache dabei seid. Wenn nicht – kein Problem, alles braucht seine Übung! Spaziergang abbrechen und an einen anderen Tag weitermachen! Und dran denken – Wasser&Leckerlis dürfen bei keinen Gassirunden fehlen, nicht mal bei dem Social Walk!

Die 7 Grundkommandos

Die 7 Grundkommandos, die dein Hund können sollte.

Wir gehen im Schnelldurchlauf die, für uns, 7 wichtigsten Kommandos, die dein Hund können sollte!

 

  • „Hier.“
  • „Hiiiieeeer“
  • „Nein – Pfui – Aus“
  • „Neihhheeeeen“
  • „Boah ne ey, jetzt echt? Du stinker!“
  • „Ab unter die Dusche- Neeeein, runter vom Sofa!“

Klingt bekannt? Dann bist du hier genau richtig!

Grundregeln:

Training sollte Spaß machen und auch die Verbindung zwischen dir und deinem Wuffi stärken!

 

Habe Geduld. Es wird sich auszahlen

 

Übungseinheiten kurz halten und aufhören spätestens wenn du merkst, dass dein Hund unkonzentriert wird. Am besten hörst du aber schon auf während alles prima läuft, so geht ihr beide mit einem Top Gefühl aus der Trainingseinheit raus.

 

Zum Training immer Leckerlis mitbringen, wenn du so trainierst. Wenn nicht, überlegt die wie du sonst dein Hund loben willst.

 

Sprache und Wörter für die Kommandos könnt ihr selbst entscheiden. Wir listen hier die gängigsten. Im Endeffekt ist es egal, den Hunde verstehen nicht wirklich was wir sagen.

P.S. Sogar die schlausten Hunde können „Hier“ von „Bier“ nicht unterscheiden.

Hier:

Wohl das wichtigste Kommando – dass der Hund zu dir kommt. Das kann je nach Lage das Leben deines Tiers retten oder ihn aus eine unangenehme Situation rausholen. Übe dies erst zu Hause, dann im Garten, oder irgendwo wo sich keine anderen Hunden befinden und es nicht zu viele Ablenkungen gibt. Wenn ihr so weit seid, dass ihr das im Park übt, vergiss am Anfang bitte die Schleppleine nicht!

Aus:

Das zweitwichtigste Kommando. Leider leben wir in eine Welt, wo es irgendwelche Menschen lustig finden Giftköder zu verteilen. Demzufolge ist es leider sehr wichtig, dass dein Hund das aus Kommando beherrscht, damit nichts Ungewolltes ins Maul beziehungsweise im Magen landet. Aufbauen kannst du das als eine Art Tauschgeschäft: wenn dein Hund was im Maul hat, biete ihm was Besseres an – Käse, Kaustange, der Lieblings Ball etc. Wenn der Hund das Objekt, was er schon hat fallen lässt – Aus, Loben, z. B. den gezeigten Käse geben.

Sitz:

Durch und durch Grundkommando. Praktisch auch beim Spazieren, wenn man eine Straße überquert oder eine Gruppe Radfahrer an euch vorbeiwollen. Um dies zu trainieren, eine Leckerli in die Hand nehmen und zum Hund gehen. An die Hand schnüffeln lassen und die Hand an die Schnauze vom Hund nach hinten fahren. Der Hund wird sich irgendwann definitiv setzen. Leckerli geben, Loben, Sitz als Kommando einführen.

Platz:

Auch eins der wichtigen Grundkommandos. Bleib lässt sich wunderbar auf Platz aufbauen. Auch hier nimmt man beim Training Leckerlis. Nimm eins in die Hand, lass ihn dran riechen und platziere deine Hand auf dem Boden. Der Hund wird alles probieren, damit er an das Leckerchen kommt. Irgendwann wird er sich hinlegen. Dann wieder – Leckerli geben, Loben, Platz als Wort einführen.

Bleib:

Für Welpen ist es mit das schwierigste Kommando, da warten und nichts tun für die kleinen Energiebündel echt blöd ist. Bring dein Hund in die Platz-Lage. Sag Bleib, warte anfangs nur echt kurz – 3-4 Sekunden reichen für den Anfang, gib ihm das Leckerli, Loben, Kommando befestigen. Mit der Zeit immer mehr Zeit einbauen. Wichtig: Trainiere Bleib nicht mit der Auflösung, dass der Hund zu dir zugerannt kommt. Möglichst sollte Bleib ein entspannter Augenblick sein, hole dein Hund immer ab und belohne ihn für das warten.

Fuß:

Wichtig ist das Kommando vorallem im Freilauf, wenn ihr wollt, dass der Hund bei ihm bleibt beim Laufen. Anfangs mit Leine trainieren. Such dir eine Seite aus wo der Hund neben dir laufen soll. Es ist deutlich einfacher für den Hund, wenn er eine Seite zugewiesen bekommt, z.B. Rechts von dir. Halte ein Leckerli in der Hand, an der sich dein Hund befindet und lass ihn dran riechen. Laufe los. Bestenfalls läuft dein Hund sowieso direkt mit. Wenn nicht, locke ihn wieder mit dem Leckerchen. Ohne Leine erst üben auf ein eingezäuntes Grundstück oder Garten.

Nein:

Damit lassen sich verschiedene Situation verbeugen, die von dir nicht gewünscht ist.

 

Kleiner Tipp – benutze es allerdings nicht zu viel. Denn irgendwann wird deine Fellnase denken, dass die so heißt. Verwende es sparsam, dann wirkt es nämlich besser!

Hier haben wir einen Trainingsplan für euch erstellt. 

Impulskontrolle

Impulskontrolle trainieren

Stellt euch mal vor, wir würden als Menschen es nicht lernen nicht immer dahinzugehen oder das zu machen, was wir in dem Moment wollen, weil wir wissen, dass es unpassend/ungesund oder gar gefährlich ist.

 

Dann würden wir nur Menschen sehen, die im Supermarkt, vor dem Süßigkeitenregel sitzen, oder Leute die den ganzen Tag schlafen. Ähnlich ist es, bei unseren Vierbeinern: Sie müssen ebenfalls lernen nicht sofort auf jeden Reiz anzuspringen und mit uns als Besitzer Kontakt zu halten und abzufragen, ob das, was sie gerade machen, okay ist.

Hier ein paar Fakten im Überblick:

Mit Impulskontrolle meinen wir, dass der Hund in der Lage ist seine Emotionen&Reaktionen zu steuern. z.B. Während des Spielens zu kommen, wenn gerufen oder nach dem Abstellen des Napfs auf Freigabe zu warten und sich nicht darauf zu stürzen.

Impulskontrollfähigkeit ist bei allen Hunden unterschiedlich und ist von Rasse, Größe, Alter abhängig und von Stress beeinflussbar. Große und breite Hunde tun sich in Impulskontrolle in der Regel besser als kleine. Ebenfalls können Hunde, die schon die Pubertät hinter sich haben (ca. Ab dem 3 Lebensjahr) sich besser kontrollieren als Welpen oder Junghunde. In Stresssituationen kann auch der best trainierte Hund die Kontrolle verlieren. –

 

Das Impulskontrolle-Training ist für den Hund sehr anstrengend und sollte nicht zu lange am Stück ausgeübt werden.

 

Im Training sollte man passende Momente aussuchen, wo man mit dem Hund übt.

 

Impulskontrolle ist Situationsbedingt und nicht übertragbar. Sprich – ein Hund kann lange warten auf der Freigabe vom Napf. Dies bedeutet aber nicht, dass er nicht die Katze vom Nachbarn jagen wird.

Hier zwei einfache Übungen um die Impulskontrolle deines Hundes zu trainieren

Blickkontakt

Nimm ein Leckerli in die Hand, und verschließe diese fest. Führe die Hand zu dein Hund und lass ihn dran schnuppern. Es wird vermutlich an die Hand geleckt, mit den Pfoten probiert die Hand aufzumachen. Ist nicht schlimm, gib dein Hund Zeit zum Denken! Irgendwann wird dich der Hund aus lauter Verzweiflung anschauen. Dann kriegt er das Leckerli. Was lernt der Hund dabei? Der schnellste Weg zum Erfolg ist durch Kontakt mit dir!

Position halten mit Ablenkung

Hier brauchst du noch einen menschlichen Partner. – Bring dein Hund in eine Grundposition – ob Sitz, Platz ist egal, dir überlassen. Lass dein Freund den Hund versuchen zu locken, mit Futter, Spielzeug, irgendwas. Wenn der Hund bleib – richtig ordentlich belohnen! Am besten mit Leckerlis die selten bis nie verwendet werden! Was lernt der Hund dabei? Beherrschung, Geduld und – durch das mega krasse Leckerli – dass es sich lohnt auf dich zu hören!

Gehirntraining für deinen Hund

Gehirntraining mit Spielzeug

Der Zweck unserer Vierbeiner hat sich verändert, ebenso wie unser Leben. Wo früher Haus und Hof gehütet werden mussten gibt es Sprachroboter, die unser Haus bewachen.

 

Damit dein Vierbeiner hierbei nicht den Kopf verliert, kannst du ihn durch Gehirntraining unterstützen. Intelligenzspielzeug ist ideal, um deinen Hund mental auszulasten. Durch anspruchsvolle Kopfarbeit bleibt er clever, trainiert seine Geduld und lernt Probleme mit dem Köpfchen zu lösen.

Intelligenzspielzeug

  • Intelligenzspielzeug ist vor allem bei schlechtem Wetter viel wert. So ist dein Hund ideal ausgelastet und Langeweile bleicht ein Fremdwort. Mit dem Hundespielzeug werden Charakter, Beharrlichkeit, Eigenständigkeit und die Kreativität des Hundes gestärkt.

Hundespielzeug gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Manche Modelle dienen nur der Beschäftigung des Hundes, andere fordern auch seine Denkfähigkeit. Besonders um die Intelligenz des Hundes zu fördern, gibt es auch spezielles Intelligenzspielzeug. Je nach Machart trainiert diese Konzentration, Ausdauer oder Gehorsam des Hundes. Ziel bei Intelligenzspielzeug ist es meistens versteckte Leckerlis oder Futter freizugeben. Futter kann meist durch das Rollen von Bällen, das Verschieben von Schaltern oder das Drücken von Knöpfen erreicht werden. Die unterschiedlichen Hundespielzeuge sind verschieden anspruchsvoll. Aber meisten können Sie den Schwierigkeitsgrad selber anpassen und steigern.

Futterspiele

  • Wie bereits erwähnt, funktionieren die meisten Intelligenzspielzeuge für Hunde mit Futter. Motivation für den Hund zu spielen ist die Belohnung, die er bekommt, wenn er sich bemüht. Es gibt viele verschiedene Arten: Bälle, Röhrchen, Boxen oder Platten. Die Gemeinsamkeit der Spielzeuge: In allen ist Futter versteckt. Dieses kann der Hund durch Rütteln, Rollen, Drücken oder Drehen freigeben. Das braucht manchmal wirklich Köpfchen.

Erinnerungstrainer

  • Intelligenzspielzeuge, die die Erinnerung trainieren, setzen ein besonders gutes Gedächtnis beim Hund voraus. Das Hundespielzeug besteht dabei meist aus zwei Teilen: einem Futterspender und einem Knopf als Auslöser. Wird der Knopf betätigt, fällt Futter aus dem Spender. Der Vierbeiner muss den Zusammenhang zwischen Knopf und Futterspender erkennen. Was erstmal super einfach klingt, ist für deinen Hund jedoch herausfordernd. Hat dein Vierbeiner den Zusammenhang erkannt, kannst du den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem du den Auslöser immer weiter vom Spender entfernen.

Schnüffelteppich

  • Vor allem Hunde, die sich an Nasenarbeit und Suchspielen erfreuen, werden den Schnüffelteppich toll finden. Im Teppich können unter den Fransen oder in kleinen Taschen und Öffnungen Leckerlis versteckt werden. Um diese zu finden, muss der Hund seine Nase einsetzten und die Leckerlis dann noch erreichen. Ein Leckerli aus einer kleinen Tasche mit Maul und Pfoten zu bekommen braucht ganz schön Köpfchen. Hat dein Vierbeiner sich an den Schnüffelteppich gewöhnt, kann das Intelligenzspiel erschwert werden, indem du ihn trainierst nur bestimmte Gerüche zu identifizieren.