Impulskontrolle

Impulskontrolle trainieren

Stellt euch mal vor, wir würden als Menschen es nicht lernen nicht immer dahinzugehen oder das zu machen, was wir in dem Moment wollen, weil wir wissen, dass es unpassend/ungesund oder gar gefährlich ist.

 

Dann würden wir nur Menschen sehen, die im Supermarkt, vor dem Süßigkeitenregel sitzen, oder Leute die den ganzen Tag schlafen. Ähnlich ist es, bei unseren Vierbeinern: Sie müssen ebenfalls lernen nicht sofort auf jeden Reiz anzuspringen und mit uns als Besitzer Kontakt zu halten und abzufragen, ob das, was sie gerade machen, okay ist.

Hier ein paar Fakten im Überblick:

Mit Impulskontrolle meinen wir, dass der Hund in der Lage ist seine Emotionen&Reaktionen zu steuern. z.B. Während des Spielens zu kommen, wenn gerufen oder nach dem Abstellen des Napfs auf Freigabe zu warten und sich nicht darauf zu stürzen.

Impulskontrollfähigkeit ist bei allen Hunden unterschiedlich und ist von Rasse, Größe, Alter abhängig und von Stress beeinflussbar. Große und breite Hunde tun sich in Impulskontrolle in der Regel besser als kleine. Ebenfalls können Hunde, die schon die Pubertät hinter sich haben (ca. Ab dem 3 Lebensjahr) sich besser kontrollieren als Welpen oder Junghunde. In Stresssituationen kann auch der best trainierte Hund die Kontrolle verlieren. –

 

Das Impulskontrolle-Training ist für den Hund sehr anstrengend und sollte nicht zu lange am Stück ausgeübt werden.

 

Im Training sollte man passende Momente aussuchen, wo man mit dem Hund übt.

 

Impulskontrolle ist Situationsbedingt und nicht übertragbar. Sprich – ein Hund kann lange warten auf der Freigabe vom Napf. Dies bedeutet aber nicht, dass er nicht die Katze vom Nachbarn jagen wird.

Hier zwei einfache Übungen um die Impulskontrolle deines Hundes zu trainieren

Blickkontakt

Nimm ein Leckerli in die Hand, und verschließe diese fest. Führe die Hand zu dein Hund und lass ihn dran schnuppern. Es wird vermutlich an die Hand geleckt, mit den Pfoten probiert die Hand aufzumachen. Ist nicht schlimm, gib dein Hund Zeit zum Denken! Irgendwann wird dich der Hund aus lauter Verzweiflung anschauen. Dann kriegt er das Leckerli. Was lernt der Hund dabei? Der schnellste Weg zum Erfolg ist durch Kontakt mit dir!

Position halten mit Ablenkung

Hier brauchst du noch einen menschlichen Partner. – Bring dein Hund in eine Grundposition – ob Sitz, Platz ist egal, dir überlassen. Lass dein Freund den Hund versuchen zu locken, mit Futter, Spielzeug, irgendwas. Wenn der Hund bleib – richtig ordentlich belohnen! Am besten mit Leckerlis die selten bis nie verwendet werden! Was lernt der Hund dabei? Beherrschung, Geduld und – durch das mega krasse Leckerli – dass es sich lohnt auf dich zu hören!

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