Passt die Französische Bulldogge zu mir?

Französische Bulldogge | Rasseportrait | 2021

Aussehen

Die Französische Bulldogge ist muskulös, beweglich und drahtig, aber deutlich kleiner als ihr englisches Pendant. Ein besonderes Merkmal sind auch ihre Fledermausohren. Zudem zeichnen den rund 8 bis 14 Kilogramm schweren Hund eine durchschnittliche Körpergröße von 30 cm, ein kurzer Fang und ein breiter, eckiger Kopf aus.

Die Französische Bulldogge ist extrem verspielt, zutraulich und verschmust. Die Hunde haben einen starken Bezug zu ihren Haltern und passen sich ihrem Lebensrhythmus an. Sie sind nicht gerne alleine und lieben es zu kuscheln und gekrault zu werden. Dass unsere Schätze mal ein anderes Wesen hatten lässt sich nur dann erkennen, wenn ein Fremder auf uns zukommt. Denn auch die Bullys wollen Haus und Hof beschützen, da kommt der frühere Metzgerhund durch.

Erziehung

Eine Französische Bulldogge Welpe wächst bis zum dritten Lebensjahr, das erste Jahr in die Höhe, bis zu 35 cm Kopfhöhe erreichen unsere Lieblinge, dann die nächsten zwei Jahre nur noch in die Breite. Deine Bulldogge erziehst du mit klaren Regeln kinderleicht, unsere Lieblinge sind extrem geduldig und nicht nachtragend, wenn man sie mal zurechtweisen sollte. Fall nicht auf die Tricks der Kleinen ein, die wissen ganz genau, dass sie mega süß aussehen und wollen sich so ein Leckerchen abstauben.

Beschäftigung

Unsere lieben Kleinen passen sich Ihrem Halter an, das hat die Französische Bulldogge so an sich. Auch wenn unsere Bullys sportlich aussehen, der Partner zum Joggen sind sie nicht unbedingt. Das macht aber auch nichts, denn es gibt genug Möglichkeiten die kleinen Vierbeiner auf Ihre Art auszupowern. Geeignete Bewegungs- und Denkspiele für die Französische Bulldogge sind unter anderem: Fährten-spiele, Suchspiele, Buddeln und Nagen – das geht gut mit Gehirnspielen wie einem Schnüffelteppich.

Gesundheit & Fellpflege

Die Gesundheit deiner Französischen Bulldogge ist genauso wichtig wie seine Erziehung. Regelmäßige Kontrollen und Säuberung von Ohren und Augen sind sehr wichtig da die Rasse zu Bindehautentzündungen neigt. Ebenso solltet ihr darauf achten die Falten im Gesicht zu pflegen, um Entzündungen vorzubeugen. Der Vierbeiner wiegt bei einer gesunden Lebensweise zwischen 8 und 15 Kilogramm, achtet hierbei darauf, dass die Rasse zu Übergewicht neigt, spezielles Futter braucht ihr hierzu aber nicht, wichtig ist, dass das Futter dem Hund schmeckt und alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Dabei solltet ihr darauf achten, dass der Fleischgehalt hoch ist und keine unnötigen „Dickmacher“ enthalten sind.

Die Bulldogge kann aufgrund der erschwerten Atmung und dem flachen Gesicht ihre Körpertemperatur nicht gut regulieren. Bei sommerlichen Temperaturen im Sommer neigt die Bulldogge besonders zur Überhitzung, weshalb ihr immer ein schattiges Plätzchen und genug Wasser zur Verfügung stehen sollte. Auch ist es wichtig bei Kälte nicht zu lange draußen zu bleiben, da die Französischen Bulldogge ein sehr dünnes Fell haben und zu Erkältungen neigen.

Im Fellwechsel während des Frühjahrs und Herbst solltest du die Bulldogge häufiger bürsten, um die Haarflut einzudämmen. Wichtig für die Bully-Pflege ist ein Noppenhandschuh und eine weiche Hundebürste. Auch regelmäßigeres Staubsaugen hält den Haushalt sauber. Haart die Französischen Bulldogge auch sonst scheinbar sehr stark, nimm sein Futter mal genauer unter die Lupe. Auch Krankheiten können hinter vermehrtem Haarausfall stecken.

Geschichte

Die Französischen Bulldogge stammt ursprünglich aus England und wurde dort als tougher Bullenbeißer und Hetzhund gezüchtet. Nicht selten waren sie die treuen Begleiter von Metzgern. Mit dem Verbot von Hundekämpfen im 19. Jahrhundert sank die Nachfrage nach den Kampfhunden. Kleinere Vertreter der Rasse wurden als Rattenfänger von Arbeitern nach Frankreich eingeführt und fanden dort Anklang unter Wohlhabenden und Adligen. Die kleinen Hunde mit aufrechten Ohren waren besonders beliebt und wurden bevorzugt weitergezüchtet. Auf einer Hundeausstellung in London 1836 tauchte der sogenannte „Toy-Bulldog“ zum ersten Mal auf, hier wurden die Unterschiede zwischen ihm und der Englischen Bulldogge so klar, dass die Französische Bulldogge als eigene Rasse anerkannt wurde. Der erste Züchterclub wurde 1880 in Paris gegründet.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.