So gewöhnt sich dein Welpe besser an dich

So gewöhnt sich dein Welpe besser an dich

Du hast diesen Tag herbeigesehnt, allen davon erzählt, dich mit unseren Checklisten und Artikeln darauf vorbeireitet und jetzt ist es endlich so weit:

 

Du nimmst deinen Welpen mit nach Hause. Wir freuen uns mit dir! Das ist ein aufregender Moment, deshalb wollen wir dich an die Hand nehmen und dir zeigen wie du es deinem neuen Begleiter einfacher machst Zuhause anzukommen.

Vorweg wollen wir einmal sagen, dass jeder Welpe unterschiedlich ist und  auch verschieden lange braucht, um sich einzugewöhnen. Die Eingewöhnungszeit von Welpen wird allgemein auf 8-12 Wochen geschätzt. Du solltest bei der Abholung deines Welpen um ein Tuch, Kissenbezug oder Decke bitten, die bei der Mutter lag. Dein Welpe wird sich viel besser eingewöhnen, wenn er ein kleines Stück „Heimat“ mitnehmen kann.   

Genauso das Futter: 

 

Erkundige dich welches Futter die kleine Fellnase bisher bekommen hat und nimm das Gleiche oder ein ähnliches Futter.
Wenn dein Welpe einzieht, solltest du dir Zeit für ihn nehmen. Dein Vierbeiner muss sich an dich gewöhnen und das geht am besten, wenn du auch da bist, also nimm dir am besten Urlaub und nutzt die gemeinsame Zeit.
Eine feste Struktur gibt deinem Kleinen Sicherheit. Daher solltest du versuchen den Welpen in deinen Tagesablauf einzubinden, so entwickelt er eine Struktur mit dir zusammen und weiß, worauf er sich einstellen und verlassen kann. Sei hierbei ehrlich zu dir selbst und versuche nicht deinen Tagesablauf umzuwerfen, das nützt euch beiden auf lange Sicht nichts. 

  

Nun beginnt der Spaß erst so richtig! Suche dir einen Platz mit einer Wand hinter dir (Eingang, Ausgang, Kofferstauraum), dadurch kommen Füße von anderen Fahrgästen nur von einer Seite. Einen solchen Platz kannst du bereits bei der Buchung reservieren. Versichere dich, dass am Boden nichts Essbares rumliegt (ansonsten droht Durchfallgefahr) und platziere deinen Hund an der Fensterseite, um ihn so vom Gang abzuschotten. Damit dein Vierbeiner etwas abgelenkt ist und einen gewohnten Geruch in seiner Nähe hat, lege ihm eine Kaustange, Spielzeug oder Decke auf den Boden. Wir empfehlen dir die Leine von Beginn an kurz halten, um den Bewegungsradius einzuschränken. Denn mehr Platz bedeutet oft auch mehr Stress. Außerdem ist es schwerer deinen Hund später wieder einzuschränken, wenn er sich erstmal an mehr Platz gewöhnt hat. 

Sollte dein Hund trotz Fensterplatz unruhig sein oder Angst haben, setze dich ebenso auf die Fensterseite und stelle deinen Koffer am Boden an den äußeren Sitz. Der Koffer dient so als Sichtschutz zum Gang und dein Hund hat die Möglichkeit sich schützend unter oder zwischen deine Beine zu legen. Fängt dein Kleiner an zu wimmern oder zu bellen und möchte sich nicht hinlegen, stelle dich mit dem Fuß auf die Leine, nah am Halsband. Keine Sorge, dem Hund tut man damit nicht weh. Er wird sich vielleicht zuerst etwas wehren aber so ist er gezwungen sich hinzulegen und nach ein paar Minuten jammern wird er die Situation hinnehmen, sich unterwerfen und von alleine liegen bleiben.   

Mit der Stubenreinheit ist das so eine Sache. Hierzu haben wir dir einen ausführlichen Guide erstellt, der erklärt wie du deinen Vierbeiner step-by-step stubenrein bekommst.

Wie sieht es mit Besuchern aus? 

Warte am besten etwas mit Besuch, auch wenn sich jeder mit dir freut und deinen neuen Freund kennenlernen will. Für deinen Welpen bedeutet Besuch viel Aufregung und kann ihn etwas aus der Bahn werfen. Gewöhne ihn langsam daran.

Abschließend lässt sich nur noch sagen:

Genießt die Zeit und nimm sie dir, dabei zu sein wie dein Welpe jeden Tag etwas Neues entdeckt ist etwas Fantastisches. 

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